Call for Papers: Kontinuitäten und Diskontinuitäten der Sozialpädagogik / Sozialarbeit im Übergang vom Nationalsozialismus zur Nachkriegszeit

An dieser Stelle veröffentlichen wir einen Call for Papers / Participation der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule Würzburg zur 15. Tagung der AG Historische Sozialpädagogik/Soziale Arbeit am 17.-19. Oktober 2019:

Während zur Geschichte Sozialer Arbeit im Nationalsozialismus mittlerweile eine große Zahl von Veröffentlichungen vorliegen, gilt dies für die frühe Nachkriegszeit in der BRD und DDR nicht bzw. nur sehr eingeschränkt: Weiterlesen

Vorveröffentlichung: Genetische Forschung in der Konfrontation mit der NS-Anthropologie

Karl Heinz Roth stellt in unserer Vorveröffentlichung aus Heft 24 der Sozial.Geschichte Online das Lebenswerk des Genetikers und Wissenschaftshistorikers Benno Müller-Hill (1933–2018) vor. Müller-Hill setzte sich intensiv mit der Rolle der Humanwissenschaften bei der Vorbereitung, Durchführung und Verwertung der nationalsozialistischen Vernichtungspraxis auseinander. 1984 veröffentlichte er „Tödliche Wissenschaft“, eine Untersuchung über die NS-Anthropologie, die in zahlreiche Sprachen übersetzt und breit rezipiert wurde. Die Vorveröffentlichung findet sich hier.

Neues Dossier: 100 Jahre Novemberrevolution

Hervorgehoben

„Auf tausend Kriege kommen keine zehn Revolutionen: So schwer ist der aufrechte Gang.“ In diesem Satz wies Ernst Bloch auf die Bedeutung von sozialen Erhebungen hin, aber auch auf die Schwierigkeiten eines Kampfs für eine Gesellschaft ohne Klassen, ohne Rassismus und ohne Sexismus. Von Zeitgenoss_innen wurde der Aufstand des Jahres 1918 oft als Niederlage gesehen, im Angesichts der Morde der Konterrevolution und des Verrats der Spitzen der Arbeiter_innenbewegung. Es blieb und bleibt ein unabgeschlossenes Ereignis, eine unvollendete Demokratisierung … Hier geht es zum Dossier

Vorveröffentlichung: Der ‚jüdische Nigger‘ Lassalle. Marginalie zu einem Brief von Karl Marx

Wolf D. Hunds Beitrag — eine Vorveröffentlichung aus unserem Heft 24 der Sozial.Geschichte Online — behandelt einen Brief von Marx, dessen bösartige Bemerkungen häufig benutzt worden sind, um Marx als Antisemiten zu denunzieren. Demgegenüber weist Hund darauf hin, dass in diesem Brief zwei (gegen Jüdischsein und Schwarzsein gerichtete) Rassismen miteinander verbunden werden. Gleichwohl betont er, dass Marx in beiden Richtungen immer eine prinzipiell emanzipatorische Position einnahm. Der Beitrag findet sich hier.

Unsere Vorfahren sind jetzt auch digitalisiert

Die heutige Zeitschrift Sozial.Geschichte Online hat bereits eine längere Vorgeschichte. Sie ist ein Nachfolgeprojekt der Zeitschrift
1999. Zeitschrift für Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts, welche 1986 von der Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts (SfS) gegründet wurde. Der 1999 folgte von 2003 bis 2007 die Zeitschrift Sozial.Geschichte. Zeitschrift für historische Analyse des 20. und 21. Jahrhunderts. Diese wurde ebenfalls in gedruckter Form von der SfS herausgegeben. Ab 2009 ging die Zeitschrift zur elektronischen Form über und existiert nun seit bald 10 Jahren als Sozial.Geschichte Online (und seit kurzem zusätzlich auch wieder als Printausgabe, Sozial.Geschichte Offline). Wir freuen uns sehr darüber, dass die Stiftung für Sozialgeschichte alle Printhefte, die seit 1986 erschienen sind, digitalisieren ließ und dass diese seit kurzem kostenlos online abrufbar sind. Die digitalisierten Ausgaben der einzelnen Hefte und einige andere interessante Publikationsformate der Stiftung Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts können hier abgerufen werden.