Die Welle als Muster. Sechs Thesen zur „antisemitischen Welle“ 1959/60

Hervorgehoben

Michael Becker, Gottfried Oy und Christoph Schneider analysieren in dieser Vorveröffentlichung zum in Kürze erscheinenden Heft 28 unserer Zeitschrift die öffentliche Debatte zur sogenannten antisemitischen „Schmierwelle“, das gehäufte anonyme Anbringen von antisemitischen Parolen an öffentlich wahrnehmbaren Orten, am Ende der 1950er Jahre. Ihr Text wirft ein Licht auf die Konstituierung einer Erinnerungspolitik, die die Verbrechen des Nationalsozialismus „amtlich“ anerkennt, während Kontinuitäten in der Jetztzeit zugleich sorgsam zum Problem einiger fehlgeleiteter Außenseiter gemacht und somit entnannt werden. Der Diskurs wird insofern als „Kristallisationspunkt sich verändernder Kräfteverhältnisse in der postnazistischen Gesellschaft“ gesehen. Der Text ist hier kostenlos zugänglich:

Alle Jahre wieder: Wir brauchen Geld …

Hervorgehoben

Der Fortbestand der Sozial.Geschichte Online ist nur dann gesichert, wenn wir die Kosten für technische und administrative Aufgaben decken können. Wir rufen deshalb auf, uns durch Einzelspenden oder eine (Förder-)Mitgliedschaft zu unterstützen. Nähere Informationen finden sich hier.

Heft 27 ist erschienen, auch als Printausgabe

Hervorgehoben

Das neue Heft der Sozial.Geschichte Online ist auf den Seiten von DuEPublico als PDF veröffentlicht und kann dort kostenlos heruntergeladen werden. Auch dieses Heft ist mittlerweile als Printausgabe verfügbar. Sie kann zum Preis von 10 € unter service [at] janus-projekte.de bestellt werden. Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe liegt auf der Debatte über die Corona-Krise und deren Auswirkungen für soziale Bewegungen und Arbeitskämpfe. Zu lesen sind zudem Artikel von Saïd Belguidoum über die sich in Algerien seit 2019 formierende Widerstandsbewegung Hirak, von Ronja Oltmanns über rassistische Gewalt in der Bundesrepublik Anfang der 1990er Jahre und die faktische Abschaffung des Grundrechts auf Asyl, von Freia Anders und Alexander Sedlmaier über Formen der Aneignung und Grenzüberschreitungen im urbanen Raum, von Sabrina Apicella über Arbeitskämpfe bei Amazon u.v.m. → Editorial → Inhaltsverzeichnis

Prekäre Beschäftigung in der Fleischindustrie abschaffen!

In einem offenen Brief an die Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag haben am 6. November 142 Aktivist*innen und Akademiker*innen gegen den Versuch aus der CDU/CSU protestiert, weiterhin Leiharbeit in der Fleischindustrie möglich zu machen. Am 29. Oktober war deshalb der Gesetzesentwurf, der die Abschaffung von Werkverträgen und Leiharbeit in der Fleischindustrie vorsieht, von der Tagesordnung genommen worden. Zum aktuellen Stand der Auseinandersetzung berichtet der Express in seiner neuesten Ausgabe: Der Text unseres Redakteurs Peter Birke findet sich hier.

Podcast: Sam Dolgoff und die US-Arbeiter*innenbewegung

Sam Dolgoff (1902–1990), Malerarbeiter, war Mitglied der Industrial Workers of the World (IWW), auch Wobblies genannt, von den frühen 1920er-Jahren bis zu seinem Tod. Zusammen mit seiner Ehefrau, Esther Dolgoff, stand er im Zentrum des US-Anarchismus. Ihr Sohn, Anatole Dolgoff (geb. 1937), zeichnet in einem im GWR-Verlag erschienenen Buch nicht nur Sam Dolgoffs Leben nach, sondern schreibt gleichzeitig eine Geschichte der radikalen Arbeiter*innenbewegung in den USA des 20. Jahrhunderts. Er erzählt von der Macht der Nachbarschafts-Solidarität unter den Arbeiter*innen in New York, aber auch von Konkurrenz und Spaltung. Eine Aufnahme der Buchvorstellung mit Lou Marin (Verlag GWR) in Zürich im Rahmen einer auch von Sozial.Geschichte Online unterstützten Lesereise findet sich hier. Sozial.Geschichte Online # 19 enthielt ein Interview mit dem Historiker Peter Cole über die Geschichte der IWW.

Alltag und soziale Kämpfe in der Pandemie

Dass Arbeit als systemrelevant bezeichnet wird, bedeutet nicht, dass sie auch gut bezahlt wird: Dies erfahren derzeit Beschäftigte in Krankenhäusern und Kitas, in der Müllabfuhr oder im Nahverkehr, die sich im Warnstreik befinden. In der Berliner Gazette hat sich unser Autor Jörg Nowak mit den Arbeitskämpfen in der Pandemie auseinandergesetzt. Er ist zudem Mitautor eines Texts im Global Labor Journal, der Herausforderungen skizziert, welche sich aktuell für eine kritisch-emanzipatorische Arbeitsforschung ergeben. Der Frage, ob der Applaus für die Held*innen der COVID-Krise noch nachhallt und wie sich Alltag und Sorgearbeit verändert haben, spürt zudem ein äußerst lesenswertes Heft des BEIGEWUM nach: Das COVID-Kaleidoskop. Die Redaktion von Sozial.Geschichte Online freut sich über Texte zu den Folgen der Pandemie für Arbeits- und Sozialverhältnisse, siehe unser Call for Paper.

40 Jahre Solidarność

Im Spätsommer 1980 begann, mit einer Welle von Streiks und Protesten in ganz Polen, die „erste Solidarność“. In Jubiläumstexten von heute wird die Gewerkschaftsgründung vor allem als Ausdruck des „Kampfes gegen die kommunistische Diktatur“ (FAZ) oder als klerikal-religiöse Bewegung gefasst. Aber was war Solidarność wirklich, welche unterschiedlichen Richtungen waren dort repräsentiert, was waren ihre sozialen Grundlagen? Und wie bewerten wir aus heutiger Sicht ihre utopischen Überschüsse, wie etwa die Forderung nach Selbstverwaltung? Wir meinen, dass diese Fragen eine andere und größere Aufmerksamkeit verdient hätten. Einen weiterhin sehr lesenswerten Text hierzu hat unsere Autorin Stefanie Hürtgen bereits vor zwanzig Jahren verfasst. Die Redaktion würde sich über Einreichungen zu diesem Thema für die nächste Ausgabe unserer Zeitschrift freuen.

Appell zur SOFORTIGEN EVAKUIERUNG VON MORIA

In einer Zeit, in der 12.500 Flüchtlinge und Asylsuchende obdachlos auf den Straßen und Hügeln von Lesbos umherirren; wo die durch den Brand in Moria vergifteten und verletzten Personen von der Polizei daran gehindert werden, das Krankenhaus in Mytilene zu erreichen; wo Solidaritätsgruppe und NGOs, die die Geflüchteten mit dem Allernötigsten versorgen wollen, von Ordnungskräften blockiert oder von rechtsextremen Gruppen attackiert werden; wo die einzige Antwort der griechischen Regierung auf diesen Notstand, die Betonung der nationalen Sicherheit darstellt – in dieser Zeit können wir als europäische und Weltbürger*innen nicht länger schweigen.

Den Appel auf deutsch, auf französisch (APPEL POUR L’EVACUATION IMMEDIATE DE MORIA), auf englisch (CALL FOR THE IMMEDIATE EVACUATION OF MORIA), auf griechisch (Άμεση ΕΚΚΕΝΩΣΗ της Μόριας!), auf italienisch (APPELLO PER L’EVACUAZIONE IMMEDIATA DI MORIA) und auf spanisch (EXIGENCIA POR LA EVACUACIÓN INMEDIATA DE MORIA) weiterlesen bzw. als Pdf herunterladen und auf change.org unterschreiben.

Weiterlesen

Arbeit 4.0 – Zur Entmystifizierung der Digitalisierung von Arbeit

Die Debatte um Digitalisierung ist schillernd und ideologisch aufgeladen. Es ist von einer technischen Revolution die Rede, die uns vor dem Verbrennungsmotor, dem Klimawandel und allen anderen Restriktionen des fossilen Zeitalters rettet, „Arbeit 4.0“ ist aber auch Synonym für sterbende Branchen und Massenerwerbslosigkeit. Was verändert sich wirklich? Wie erleben Arbeitende „Digitalisierung“ ? Wie wandelt sich die betriebliche Organisation von Arbeitsabläufen? Und wie berühren digitale Technologien Konsum- und Kommunikationsformen, Mobilität, etc.? Die Gruppe Blauer Montag diskutiert diese Fragen am 16. September, 19 Uhr, in der Reihe arbeit global der Hamburger „Werkstatt 3“ mit dem Autor Matthias Becker. Die Gesprächsrunde findet im digitalen Raum statt. Zur Anmeldung geht es hier. Von der Gruppe Blauer Montag erschien in Sozial.Geschichte eine Analyse zu Veränderungen der Arbeitswelt in der Pandemie (Heft 27) sowie zu den Folgen des „Sommers der Migration“ (Heft 20).

Hongkongs Massenbewegung nach dem Sicherheitsgesetz. Themensendung von Radio Corax

Seit über einem Jahr gehen Millionen Menschen in Hongkong auf die Straße, um gegen die autoritäre Einflussnahme Chinas zu demonstrieren. Dann wurde am 30.Juni 2020 das neue Sicherheitsgesetz durch die chinesische Regierung eingeführt. Die kommunistische Partei möchte damit die seit Anfang 2019 andauernden Proteste unterdrücken und seine Macht über die Sonderverwaltungszone Hongkong ausweiten. Radio Corax hat dies zum Anlass genommen für eine Sondersendung zu der Protestbewegung in Hongkong. Mit unserem Autor Ralf Ruckus warf Radio Corax eine linke und antikapitalistische Perspektive auf die Proteste in Hongkong. In Heft 27 erschien ein Interview mit Au Loong Yu zur Rebellion in Hongkong. Weitere Texte zur Situation in China und Hongkong finden sich in unserem Dossier.

„Verschickungskinder“ – Einsatz sedierender Arzneimittel und Arzneimittelprüfungen

Sylvia Wagner und Burkhard Wiebel thematisieren in ihrem Forschungsbeitrag den Einsatz sedierender Arzneimittel und Arzneimittelprüfungen bei „Verschickungskindern“ bzw. „Kurkindern“ in den 1950er bis 1970er Jahren. Unsere Vorveröffentlichung aus Heft 28 der Sozial.Geschichte Online findet sich hier zum kostenfreien Download.

Weiterlesen

Jüdische Immigranten in der belgischen Ökonomie (1918 bis 1942)

Wir freuen uns, dass der im Jahr 2018 in den Heften 22 und 23 von Sozial.Geschichte Online veröffentlichte Aufsatz von Ahlrich Meyer und Insa Meinen, „Jüdische Immigranten in der belgischen Ökonomie (1918 bis 1942)“ (Teil 1 und Teil 2) jetzt in französischer Übersetzung erschienen ist: Ahlrich Meyer / Insa Meinen, »Immigrés juifs dans l’économie belge (de 1918 à 1942)«, Les Cahiers de la Mémoire Contemporaine / Bijdragen tot de Eigentijdse Herinnering, 14 (2019/2020), S. 13–122.

John Holloway über die Corona-Krise: A Cascade of Angers / Eine Kaskade des Zorns

Im fünften Beitrag unserer Reihe zur Corona-Krise diskutiert John Holloway deren soziale und ökonomische Folgen, einschließlich der Perspektiven, die sich daraus für eine Überwindung des Kapitalismus ergeben. Der Text wird im nächsten Heft (#28) im englischen Original und in einer Übersetzung von Lars Stubbe erscheinen. Unsere Vorveröffentlichung findet sich hier zum kostenfreien Download:

Vorveröffentlichung John Holloway, Eine Kaskade des Zorns. Meine COVID-19- Fantasie

Pre-Release John Holloway, A Cascade of Angers. My Covid 19 Fantasy

In der Reihe zur Corona-Krise sind bisher erschienen: Im April ein Text der Gruppe Blauer Montag über den Notstand der Arbeitsgesellschaft sowie von Wolfgang Völker über Selbstorganisation und Nachbarschaftshilfe, im Mai Beiträge von Peter Birke zu Arbeit und Migration angesichts der Skandale von Coesfeld (bis Gütersloh) sowie ein Interview mit Lou Marin und Willy Hajek über die sozialen Kämpfe in Frankreich. Über weitere Beiträge würden wir uns freuen, siehe auch unser Call for Paper.

Sabrina Apicella: Wages as Mobilizing Factor in German and Italian Amazon Distribution Centers

Sabrina Apicella discusses the demand for equal wages for all Amazon workers across Europe, initially proposed by the activist and grassroot union network Transnational Social Strike Platform (TSS). Its main argument consists of the notion that wage equality would render Amazon’s strategic exploitation of national differences in wage levels and labor regulations futile. In this sense, a continent-wide wage hike for Amazon workers would constitute a major step forward both politically as well as socially. Based on reaserch on Amazon FCs in Italy and Germany, Apicella explores the limits of this concept, and proposes a re-definition of an agenda for a transnational campaign against Amazon.

Pre-Release Sabrina Apicella, Rough Terrains: Wages as Mobilizing Factor in German and Italian Amazon Distribution Centers

Die sozialen Bewegungen in Frankreich in Zeiten der Pandemie. Ein Gespräch mit Willi Hajek und Lou Marin

Die Corona-Krise hat die sozialen Bewegungen vorläufig zum Halten gebracht – besonders auffällig in Frankreich, das in den vergangenen rund zwei Jahren nicht nur die Bewegung der Gelbwesten erlebte, sondern im Herbst und Winter 2019/2020 auch den gegen die Rentenreform der Macron-Regierung gerichteten Massenstreik. Vorläufig, sicherlich, denn zugleich deuten sich mit den Protesten in den Vorstädten, den Streiks bei Amazon und in vielen Bereichen der sozialen Dienstleistungen bereits neue Konflikte an. Das hier veröffentlichte Interview mit Lou Marin und Willi Hajek ist zugleich der vierte Beitrag in unserer Reihe zu den Folgen der Pandemie für Arbeitskämpfe und soziale Bewegungen.

Vorveröffentlichung aus Heft #27: Interview Marin & Hajek

Die Instrumentalisierung der rassistischen Anschläge und Pogrome Anfang der 1990er Jahre für die faktische Abschaffung des Grundrechts auf Asyl

Ronja Oltmanns arbeitet in ihrem Artikel den kausalen Zusammenhang zwischen den rassistischen Anschlägen und Pogromen zu Beginn der 1990er Jahre und der faktischen Abschaffung des Grundrechts auf Asyl durch den Bundestag 1992/1993 heraus. Ihre Topoianalyse der Bundestagsdebatten der Jahre 1985 bis 1993 untersucht, wie sich die Diskussion um das Grundrecht auf Asyl veränderte und welche Rolle die rassistischen Anschläge dabei spielten. Sie belegt, dass sowohl die Unionsparteien als auch die SPD die rassistischen Anschläge argumentativ dafür nutzten, die faktische Abschaffung des Grundrechts auf Asyl zu begründen und die dafür notwendige Zweidrittelmehrheit herzustellen.

Vorveröffentlichung Heft #27: Ronja Oltmanns: „Wer die Mißbräuche des Asylrechts nicht bekämpft, der fördert […] Ausländerfeindlichkeit.“

Coesfeld und die Folgen: Arbeit und Migration in der Pandemie

Nach und nach werden weitere Branchen Gegenstand einer öffentlichen Debatte über gesellschaftliche Arbeit in Zeiten von Corona: Zuletzt etwa die Landwirtschaft, die Fleischindustrie, der Versandhandel, verursacht durch skandalöse Wohn- und Arbeitsbedingungen, vor allem für Arbeiter*innen ohne deutschen Pass. Peter Birke analysiert den aktuellen Diskurs sowie Konflikte und Kämpfe in Schlacht- und Zerlegebetrieben und anderen Hotspots prekärer Arbeits- und Lebensverhältnisse. Sein Text ist der dritte in unserer Reihe zu den Folgen der Pandemie für die Arbeitsgesellschaft, der Anfang April mit einem Beitrag der Gruppe Blauer Montag startete.

Vorveröffentlichung Heft #27: Birke, Arbeit und Migration PDF

Arbeit am Notstand: Ehrenamt, Nachbarschaftshilfe, Selbstorganisation

In unserer Debatte um die Veränderung von Arbeitsverhältnissen in der Pandemie hinterfragt Wolfgang Völker die Gleichsetzung von Freiwilligenarbeit, Nachbarschaftshilfe und Selbstorganisation. Mit Hinweis auf Untersuchungen zur Welcome-Bewegung nach 2015 sowie zum Ehrenamt in der sozialen Arbeit kritisiert er klassengeprägte Ausgrenzung und staatliche Instrumentalisierung. In Bezug auf den Kampf um alltägliche soziale Ansprüche tritt er für die Aufrechterhaltung von Forderungen nach „universellen zivilen, politischen und sozialen Rechten“ ein. Der Text bezieht sich auf den hier veröffentlichten Aufsatz der Gruppe Blauer Montag zur Corona-Krise.

Vorveröffentlichung Heft #27: Wolfgang Völker, Auf Freiwilligenarbeit ist kein Verlass, schon gar nicht im Notstand

CfP: Neue Erfahrungen und Verbindungen in der Corona-Krise

Man sollte angesichts der Corona-Krise nicht so ergebnisoffen schreiben, erklärten unsere Freund*innen von analyse & kritik im März, sondern besser über Proteste und Kämpfe, an die anzuknüpfen wäre. Mit diesem Ziel haben wir zu Beginn des Lockdown die Einschätzung der Gruppe Blauer Montag zum Notstand der Arbeitsgesellschaft veröffentlicht. Mit vielen damals offenen Fragen: Wie kann man sich auf die dort beobachteten Konflikte um gesellschaftliche Arbeit beziehen? Was bedeutete das für den Alltag, für Sorgearbeit und Kinderbetreuung, für Geschlechter- und Migrationsverhältnisse? Wie zeigt sich der Notstand auf globaler Ebene und was ist angesichts der Pandemie mit den Aufständen passiert, die im Jahre 2019 eine große Rolle gespielt haben? Angesichts der Entwicklung im Sommer 2020 freuen wir uns zudem über (auch kurze) Beiträge, die die neue, kleinräumige Bearbeitung der Pandemie sowie die Rolle des (lokalen) Staats und der daraus resultierenden sozialen Kämpfe thematisieren, wie sie zum Beispiel in Göttingen oder Gütersloh (Rheda-Wiedenbrück) sichtbar wurde.

Aus aktuellem Anlass: Vom Notstand der Arbeitsgesellschaft

„Plötzlich ist zuvor Undenkbares möglich: Investitionen ungekannten Ausmaßes in Krankenhäuser, ja sogar eine Aufhebung der 2009 mit Verfassungsrang versehenen Schuldenbremse. Und andererseits: eine für viele Menschen lebensbedrohliche Überlastung im Gesundheitswesen, Armut und Prekarität als Massenphänomen, Ausdehnung von Arbeitszeiten hier, Null-Stunden-Woche dort, und langfristig die Gefahr einer Verschärfung der Klassenkämpfe von oben. …

Vorveröffentlichung Heft #27: Gruppe Blauer Montag, Vom Notstand der Arbeitsgesellschaft [PDF]

Weiterlesen