Heft 22 ist erschienen

Hervorgehoben

Das neue Heft der Sozial.Geschichte Online ist als PDF auf den Seiten von DuEPublico erschienen und kann dort kostenlos heruntergeladen werden. Wie bereits das letzte Heft, wird auch Heft 22 wieder in einer Printausgabe erhältlich sein, die in Kürze erscheinen wird. Das aktuelle Heft enthält Forschungsbeiträge von Susanne Beer zur Abwehr des Antisemitismus im Kaiserreich und der Weimarer Republik, von Ahlrich Meyer und Insa Meinen über Jüdische Immigranten in der belgischen Ökonomie, 1918-1942 (Teil 1; Teil 2 wird in Heft 23 erscheinen) und von Andreas Peglau über Wilhelm Reich, Erich Fromm und die Extremismusforschung sowie, als Diskussionsbeitrag, den zweiten Teil von Karl Heinz Roths Auseinandersetzung mit dem Griechenlandhistoriker Heinz A. Richter: „Wohin der Zeitgeist weht“.

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Neues Dossier: 1968

Die Revolte der 1968er Jahre ist nunmehr schon ein halbes Jahrhundert alt. Die Erinnerung an wesentliche Ereignisse – an den „Pariser Mai“, den „heißen Herbst“ in Italien, den „Prager Frühling“ oder den Kampf gegen die Notstandsgesetze in der Bundesrepublik – bleibt gleichwohl umstritten. Viele der Debatten, die aktuell um „1968“ geführt werden, sind keineswegs neu. Das zeigt sich auch an den Schwerpunkte der Texte, die in Sozial.Geschichte bis 2009 und in Sozial.Geschichte Online seitdem erschienen sind. Weiter zum Dossier

Veranstaltung am 24.5.: Schafft ein, zwei, drei, viele ’68!

Die weltweiten Revolten Ende der 1960er Jahre haben ihre Spuren hinterlassen, und sei es in Form uneingelöster Versprechen. Nicht zuletzt wird dieser Epoche oft bescheinigt, dass sie politisch „überinterpretiert“ sei. Das fünfzigste Jubiläumsjahr bietet erneut viele Anlässe, Bilanz zu ziehen. Der zeitliche Abstand bringt es mit sich, dass dabei weniger die Auseinandersetzungen der damaligen Zeit im Mittelpunkt stehen, sondern am politischen Tagesbedarf geschulte Interpretationen: Von einer notwendigen Zivilisierung der Bundesrepublik bis zum vermeintlichen Sittenverfall stehen je nach politischer Couleur Diskurselemente zur Verfügung, die oft wiederholt und beliebig eingesetzt werden. Weiterlesen

Vorveröffentlichung: Karl Heinz Roth, Auseinandersetzung mit dem Griechenlandhistoriker Heinz A. Richter, Teil 2

Nachdem in Heft 21 (2017) der Sozial.Geschichte Online Teil 1 von Karl Heinz Roths Auseinandersetzung mit dem Griechenlandhistoriker Heinz A. Richter erschienen ist, machen wir hier – als Vorveröffentlichung aus Heft 22 – den zweiten Teil seines Beitrags online zugänglich. Heft 22 wird noch vor Ende April 2018 erscheinen — wie bereits das letzte Heft, auch als Printausgabe.

Sozial.Geschichte in der Printversion bestellen

Heft 21 der Sozial.Geschichte Online kann diesmal auch als gedruckte Ausgabe erworben werden. Damit wollen wir die Gesamtheit von Sozial.Geschichte einmal haptisch erfahrbar machen und einen Gesamteindruck unserer Zeitschrift in alter Manier vermitteln. Wer sich dieses (vielleicht einmalige Erlebnis) nicht entgehen lassen möchte, kann sich unter service[at]janus-projekte.de gern an uns wenden und eine Druckversion für zehn Euro erwerben.
Zudem ist das Heft in folgenden Buchläden erhältlich:

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Heft 21 ist erschienen

Das neue Heft der Sozial.Geschichte Online ist als PDF auf DuEPublico erschienen und kann dort kostenlos heruntergeladen werden. Die neue Ausgabe, die es neben der sonst üblichen Onlineversion diesmal auch offline geben wird, enthält einen Forschungsbeitrag von Andreas Peglau zur Rolle des Psychoanalytikers Wilhelm Reich in der österreichischen Linken zwischen 1925 und 1930, einen Beitrag von Wulf D. Hund zum Rassismus des Politologen Eric Voegelin, Diskussionsbeiträge von Peter Birke zur Debatte um Didier Eribons Rückkehr nach Reims, von Gerhard Hanloser zu französischen Erklärungsversuchen der gegenwärtigen Schwäche der Linken — ebenfalls eine Auseinandersetzung mit Eribon sowie mit Luc Boltanski / Ève Chiapello und Jean-Claude Michéa — und eine „Spurensuche im Medialen“ vom selben Autor, die in Filmanalysen die widersprüchliche Wiederkehr der Proletarität ins Auge nimmt. Weiterhin bringt das Heft einen Diskussionsbeitrag von Wolfgang Hien über Körper und Arbeit — die Schattenseiten des Wirtschaftswunders in Deutschland und Österreich und den ersten Teil von Karl Heinz Roths Auseinandersetzung mit dem Griechenlandhistoriker Heinz A. Richter. Nikolai Hukes Beitrag zum Zeitgeschehen schließlich untersucht die Politik der ersten Person. Chancen und Risiken am Beispiel der Bewegung 15-M in Spanien.

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Zu den Ereignissen während des G20-Gipfels in Hamburg

Die Debatte um die Proteste gegen den G 20-Gipfel in Hamburg hat seit dem Sommer auch in der Redaktion unserer Zeitschrift einen großen Raum eingenommen. Wir haben uns angesichts der Bedeutung dieser Debatte sowohl für die Analyse als auch für die Praxis sozialer Bewegungen zu einer gemeinsamen Stellungnahme entschlossen, die sich hier und in Ausgabe 21 unserer Zeitschrift findet.