Beobachtungsstelle für Faschismusforschung

An dieser Stelle dokumentieren wir die Erklärung zur Gründung der Osservatorio per la libertà di ricerca sui fascismi di ieri e di oggi / Beobachtungsstelle für die Freiheit der Forschung über den Faschismus gestern und heute (hier auch als PDF abrufbar):
„Seit einigen Jahren wird in Italien die Freiheit der historischen und sozialwissenschaftlichen Forschung zunehmend durch das Phänomen des Rückgriffs auf juristische Verfahren – insbesondere Beleidigungsklagen – bedroht. Sie werden von Personen angestrengt, die große Entschädigungssummen fordern und dabei oft durch ideologische Gründe motiviert sind. Dieses Phänomen betrifft vor allem solche Kolleginnen und Kollegen, die sich mit Faschismusforschung beschäftigen. Weiterlesen

Gewerkschaftsreformen in China – Segen oder Fluch?

Anfang 2017 wird Ausgabe 20 der Sozial.Geschichte Online erscheinen, diesen Beitrag von Frido Wenten veröffentlichen wir jedoch bereits jetzt. Der Autor beschäftigt sich eingehend mit dem Für und Wider einer Vermittlung des Klassenkonfliktes in China durch reformierte Gewerkschaften und Tarifverhandlungen, die von unterschiedlichen Kreisen innerhalb und außerhalb Chinas vorgeschlagen wird. Eine derartige Vermittlung erhöht seiner Meinung nach im Vergleich zu den gegenwärtigen wilden Streiks und Organisierungsformen das Risiko von Kooption und Repression und geht zudem von der irrigen Annahme aus, dass Arbeiterbewegungen nur dann Verbesserungen erkämpfen und erhalten können, wenn sie über repräsentative Organisationen verfügen: Gewerkschaftsreformen in China – Segen oder Fluch? Kontroverses zu Tarifverhandlungen und „zellulärem“ Aktivismus