Alltag und soziale Kämpfe in der Pandemie

Dass Arbeit als systemrelevant bezeichnet wird, bedeutet nicht, dass sie auch gut bezahlt wird: Dies erfahren derzeit Beschäftigte in Krankenhäusern und Kitas, in der Müllabfuhr oder im Nahverkehr, die sich im Warnstreik befinden. In der Berliner Gazette hat sich unser Autor Jörg Nowak mit den Arbeitskämpfen in der Pandemie auseinandergesetzt. Er ist zudem Mitautor eines Texts im Global Labor Journal, der Herausforderungen skizziert, welche sich aktuell für eine kritisch-emanzipatorische Arbeitsforschung ergeben. Der Frage, ob der Applaus für die Held*innen der COVID-Krise noch nachhallt und wie sich Alltag und Sorgearbeit verändert haben, spürt zudem ein äußerst lesenswertes Heft des BEIGEWUM nach: Das COVID-Kaleidoskop. Die Redaktion von Sozial.Geschichte Online freut sich über Texte zu den Folgen der Pandemie für Arbeits- und Sozialverhältnisse, siehe unser Call for Paper.