Die sozialen Bewegungen in Frankreich in Zeiten der Pandemie. Ein Gespräch mit Willi Hajek und Lou Marin

Die COVID-19-Krise hat die sozialen Bewegungen vorläufig zum Halten gebracht, besonders auffällig in Frankreich, das in den vergangenen rund zwei Jahren nicht nur die Bewegung der Gelbwesten erlebte, sondern im Herbst und Winter 2019/20 auch den gegen die Rentenreform der Macron-Regierung gerichteten Massenstreik. Vorläufig, sicherlich, denn zugleich deuten sich mit den Protesten in den Vorstädten, den Streiks bei Amazon und in vielen Bereichen der sozialen Dienstleistungen bereits neue Konflikte an. Das hier veröffentlichte Interview mit Lou Marin und Willi Hajek ist zugleich der vierte Beitrag in unserer Reihe zu den Folgen der Pandemie für Arbeitskämpfe und soziale Bewegungen.

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