Anschließend an die Analysen von Serhat Karakayalı, einschließlich seines Texts in Heft 39 dieser Zeitschrift, veröffentlichen wir hier ein Gespräch, das Marco Veruggio für die italienische Officina Primo Maggio sowie die Zeitschrift PuntoCritico geführt hat, wo es am 20. Februar 2026 online gestellt wurde: Es handelt sich um ein langes Gespräch mit zwei Aktivist:innenen der Bewegung „ICE out“ in Minneapolis: Janet Zahia Corcelius, Gewerkschafterin und Aktivistin der „Democratic Socialists of America“ und Rafael Gonzales, Rapper, Lehrer und Aktivist.
Die Mobilisierung gegen die gegen Migrant:innen gerichteten Angriffe in Minnesota und die umfassenden Reaktionen auf die kaltblütigen Hinrichtungen von Renée Good und Walter J. Pretty haben gezeigt, dass Widerstand gegen die reaktionäre Politik Trumps nicht dadurch geleistet wird, wie manche sich auch in Italien erhoffen, dass man einen erneuten Sieg an den Wahlurnen im November erwartet oder sich auf einen erleuchteten Richter verlässt, sondern indem man auf die den Arbeiter:innen und den subalternen Klassen zur Verfügung stehenden Mittel zurückgreift, die sich in der Geschichte als effektivste erwiesen haben: Streiks und Demonstrationen. Um zu verstehen, wie die ersten „rapid support teams“ entstanden sind, was nach der Eskalation durch ICE und die Border Patrol geschehen ist und wie die Situation heute wirklich ist, nachdem die italienischen Medien die auf Minnesota gerichteten Scheinwerfer abgeschaltet haben, haben wir ein langes Gespräch mit Janet Zahia Corcelius, Gewerkschafterin und Community Organizerin der Gewerkschaft „Professionals Employees International Union“ und Aktivistin der „Democratic Socialists of America“ in Minneapolis, und mit Rafael Gonzales, Rapper, Sänger und Lehrer (Künstlername Tufawon) geführt, die sich in den Mobilisierungen engagieren.
Wie hat sich Euer Kampf entwickelt und welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Janet: Bevor ICE nach Minnesota kam, waren sie auch an anderen Orten, Los Angeles, Chicago etc., aber dies waren große Städte. Minneapolis und Saint Paul, die „Twin Cities“, hingegen, haben 400 beziehungsweise 300.000 Einwohner, ganz Minnesota insgesamt weniger als sechs Millionen. Hier hat Trump ca. 3.000 Beamte hingeschickt, eine Ungeheuerlichkeit. Der andere entscheidende Aspekt ist, dass 2020 hier George Floyd durch die Polizei getötet wurde und dass von hier die Antwort ausging, die das ganze Land in Flammen gesetzt hat. Einige als Symbole des rassistischen Unrechts identifizierte Monumente wurden niedergerissen, verschiedene öffentliche Gebäude den Flammen übergeben. Die Trennung zwischen Rechter und Linker hat sich verschärft. 2022 hat die „Minneapolis Federation of Teachers“ einen Streik ausgerufen, den ersten seit den 1970er Jahren, er hat 18 Tage gedauert. Und in der Vergangenheit gab es eine wichtige Tradition progressiver Bewegungen in Minnesota, wie die der Native Americans, und gewerkschaftliche Mobilisierungen, wie der Streik der Teamsters (Transportarbeitergewerkschaft) 1934. Also eine Widerstandsgeschichte, in der verschiedene Subjekte und Motive ineinander verflochten sind.
Rafa: Ich würde hinzufügen, dass wir auch eine Geschichte der Angriffe auf die migrantischen Gemeinden haben. Hier lebt zum Beispiel eine bedeutsame somalische Gemeinde, die ebenfalls in den Blick geraten ist und es sind auch Elemente der Islamophobie aufgetaucht. 2020, als George Floyd erschossen wurde, wurden viele Mitglieder unserer Gemeinden aktiv und wir haben unsere Fähigkeiten weiterentwickelt. Aber die Geschichte beginnt früher, denn in der Vergangenheit waren schon Schwarze von der Polizei ermordet worden. Wir sind also gezwungen gewesen, uns zu organisieren, wachsam auf unsere Gemeinde zu schauen und für ihre Sicherheit zu sorgen.
Wie habt ihr Euch organisiert und welche Taktik habt ihr angewandt?
J.: Die Mobilisierung entstand nicht spontan. Wir waren vorbereitet, weil wir wussten, dass sie uns im Visier haben. Wie Rafa in Erinnerung rief, kam es unter der ersten Präsidentschaft Trumps, der eine rachsüchtige Persönlichkeit ist, zur Revolte für George Floyd. Außerdem hat der Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, 2024 eng mit Kamala Harris zusammengearbeitet und war Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten und dies war für Trump ein weiterer Grund für die Rache. Deswegen hatten sich schon vor der Ankunft von ICE zehntausende Personen zum Handeln vorbereitet. Es sind Stadtteilchats über die Messenger-App Signal eingerichtet worden, um sich zu koordinieren, zu diskutieren und die Ankunft der ICE-Einheiten anzuzeigen. Chats, die für unterschiedliche Zwecke eingerichtet worden waren: einige zur Unterstützung, andere, um die Kommandos für Eilreaktionen zu aktivieren. ICE setzt beispielsweise Autos ohne Kennzeichen ein, zum Teil sogar Leihautos, eine absolut illegale Vorgehensweise. Eine der Aufgaben der Aktivist:innen besteht darin, sie auszumachen, bevor sie sich auf ihre Ziele stürzen.
R.: In den Vierteln sind die Leute aktiv geworden. Wie Janet gesagt hat, haben 30.000 Leute Schulungen gemacht, um zu lernen, wie man ICE abwehrt. Und sie sind unglaublich effektiv gewesen. Die Chats und die in jedem Stadtteil organisierten Gruppen sind nicht nur in Minneapolis aktiv, sondern in der ganzen Region der Twin Cities und auch darüber hinaus. In den beiden Städten leben unter eine Million Einwohner, aber wenn wir die Peripherie und die außerhalb der Stadt gelegenen Bereiche berücksichtigen, kommen wir auf 3.700.000 Menschen und die Kommandos für Eilreaktionen decken das ganze Gebiet ab. Durch die Gentrifizierung wurden viele marginalisierte Gemeinden aus dem Stadtzentrum in die Peripherie vertrieben. Hier ist ICE besonders aggressiv vorgegangen und die Kommandos haben sich als sehr effektiv erwiesen. Sobald ICE aus den Autos steigt, kommen die Menschen an, nutzen die Trillerpfeifen, um die Aufmerksamkeit derjenigen zu erregen, die dort in den umliegenden Häusern und Läden sind. Sie eilen dann herbei und filmen mit dem Telefon. ICE behält die Oberhand, wenn die Opfer alleine oder in kleinen Gruppen sind. Das Handeln der Kommandos für Eilreaktionen dient dazu, die Risiken zu verringern. Wir haben also ein sehr verzweigtes und zielgenaues Kommunikationsnetzwerk erschaffen, in dessen Innerem Kompetenzen und ein System entwickelt wurden, das in anderen Städten, in denen ICE dieselben Sachen machen wird, wie es sie hier gemacht hat, reproduziert werden kann.
Welche Rolle hat die Gewerkschaft bzw. die Demokratische Partei gespielt?
J.: Jenseits der Gemeinden, die die Kommandos für Eilaktionen und die juristischen Beobachter ausgebildet haben, haben auch die Gewerkschaften ihre Mitglieder ermutigt, aktiv zu werden, insbesondere, um zu verhindern, dass ICE Zutritt zu Arbeitsplätzen und Schulen erhält. Ehrlich gesagt, haben sie sogar versucht, die Polizeibeamten dazu bewegen, ICE zu verhindern oder nicht mit ihr zusammenzuarbeiten, aber die Polizei hat keinen Finger gerührt. Es sind Rassisten und sie werden niemals etwas unternehmen, um uns zu schützen. Dann gibt es die Wohnungsfrage. Minnesota hat ein Gesetz gegen Zwangsräumungen erlassen, aber der Gouverneur Tim Walz wendet es nicht an, weshalb wir uns auch mit diesem Thema beschäftigt haben. Wir sammeln Gelder, um denjenigen zu helfen, die die Mieten nicht bezahlen können und genau in diesen Stunden haben wir einen Mietstreik ausgerufen, der ein Moratorium der Zwangsräumungen und Unterstützung derjenigen fordert, die dies nicht aufbringen können. Als Zeichen der Solidarität mit denjenigen, die dies nicht aufbringen, werde auch ich aufhören, die Miete zu bezahlen.
R.: Diese Initiative der Gewerkschaft ist eine super Sache, weil es viele Familien gibt, in denen es nur eine Person gab, die Geld nach Hause brachte, um die Miete zu zahlen und die von ICE oder der Border Patrol verhaftet und ausgewiesen wurde. Andere Menschen haben ihre Arbeit verloren oder in Unternehmen gearbeitet, die von Migranten geführt wurden, die gezwungen waren, ihre Geschäfte zu verkaufen, weshalb sie seit der Ankunft von ICE Rückschläge erlitten haben. Die Razzien gegen Migrant:innen haben auf das Einkommen vieler Familien, die heute nicht mehr in der Lage sind, die Miete zu zahlen, eine drastische Auswirkung. Aber sich auf der Straße wiederzufinden, bedeutet noch verletzbarer zu sein, denn eine Wohnung ist auch ein Schutz vor der Gewalt der Bundesbeamten. Dagegen, wie Janet gesagt hat, unternehmen die Behörden nicht viel.
Du sprichst über die Regierung Minnesotas?
R.: Ja, aber auch über den Bürgermeister.
Willst du mir sagen, dass der Bürgermeister von Minneapolis vor den Fernsehkameras ICE zu Teufel gejagt hat, aber sonst nichts weiter unternommen hat?
R.: Ja, sicher. Im Unterschied zum Rat der Kommune, der sich schon bewegt hat, hat der Bürgermeister Jacob Frey ICE zum Teufel geschickt, hat Presskonferenzen abgehalten und öffentliche Erklärungen vor Fernsehkameras abgegeben und hat uns dann aber keine konkreten Hilfen gegeben. Sehr viel mehr als er haben die vielen Besitzer von Cafés und Geschäften getan, die tatsächlich zu offenen Gemeindeläden wurden, die zwölf Stunden täglich geöffnet waren und zu einem Bezugspunkt für die Aktivist:innengruppen wurden. Sie organisieren die Sammlung von Lebensmitteln und anderen nützlichen Dingen für diejenigen, die Stunde um Stunde die Straßen bewachen und stehen während der gesamten Öffnungszeit zur Verfügung. In diesen Monaten war der Zufluss an Spenden riesig, auch wenn die Zahlen in dem Maße zurückgehen, in dem die mediale Berichterstattung zurückgeht.
J.: Ich wollte noch auf den Generalstreik vom 23. Januar eingehen, denn, wie du weißt, ist eine Diskussion darüber aufgekommen, ob es sich tatsächlich um einen richtigen Generalstreik gehandelt hat.
Vielleicht ist es wichtig, den Leser:innen zu sagen, dass in den USA politische Streiks, wie es der Fall am 23. Januar war, verboten sind und man schwere Strafen bis hin zu Gefängnis riskiert. Richtig?
J.: Ja, du darfst nur aus Gründen streiken, die mit deinem Arbeitsvertrag in Zusammenhang stehen und dann gibt es sehr langwierige Verfahren, die hier in Minnesota auch 60 Tage dauern können. Aber du hast hier das Recht jederzeit aus Gründen des Gesundheitsschutzes deinen Arbeitsplatz zu verlassen. Wir haben die Arbeiter:innen dazu ermutigt, die Arbeit einzustellen, das Motto war „no work, no school, no shopping“, also unter Einsatz praktikabler Methoden, ohne dass sich jemand juristischen Folgen aussetzen musste. Am Ende sind auch die Beschäftigten vieler Firmen, in denen die Gewerkschaft nicht vertreten ist, zu ihren Arbeitgebern gegangen und haben gesagt, dass sie an jenem Tag nicht zur Arbeit kommen würden. Am 23. hat in Minnesota jeder vierte Arbeiter nicht gearbeitet, weshalb ich denke, dass es wirklich ein Generalstreik gewesen ist. Nach der Ermordung von Alex Pretty, der ein Gesundheitsarbeiter und Mitglied der AFGE war, eine Gewerkschaft der Angestellten des Öffentlichen Dienstes, forderten die Arbeiter:innen voranzugehen und haben in Versammlungen einstimmig die Unterstützung dieses Vorschlages beschlossen, aber die Führungsgruppen der Gewerkschaft haben anders entschieden. Eine Positionierung, die einerseits kritisiert wurde, die andererseits aber die objektive Schwäche der Gewerkschaft widerspiegelt. In Minnesota liegt der gewerkschaftliche Organisationsgrad oberhalb des föderalen, aber dennoch nicht über 15%.
In Italien war den Medien die Information zu entnehmen, dass ICE sich nach der Hinrichtung von Renée Good und Alex Pretty nach und nach zurückziehen würde. Trifft das zu? Und allgemeiner gefragt, was erwartet ihr für die Zukunft hier und auf föderaler Ebene und welche Lehren habt ihr aus dem gezogen, was bislang geschehen ist?
R.: Es gibt verschiedene Hypothesen über die Anzahl der noch in der Stadt verbliebenen Beamten von ICE und der Border Control. Wir wissen, dass ein erstes Kontingent von ca. 700 Beamten gehen sollte und dass weitere diesem folgen sollten, aber wir können nicht mit Sicherheit sagen, ob alle, die gehen sollten, auch wirklich die Stadt verlassen haben. Tatsächlich finden weiterhin viele Operationen statt. Die Kommandogruppen von ICE sind weiterhin sehr aktiv, insbesondere in den Außenbezirken, es werden auch viele Aktivitäten und Bewegungen von ICE-Fahrzeugen und militärischen Humvees in dem Gebäude gemeldet, in dem sie untergebracht sind und wo sie wahrscheinlich neue Razzien planen und sich auf deren Ausführung vorbereiten. Sicher ist, dass so wie sie lügen, wenn sie sagen, dass die israelische Armee in Gaza aufgehört habe, zu schießen, sie ebenso lügen können, wenn sie über ICE in Minneapolis sprechen. Sicher ist, dass ICE, Border Patrol und die Regierung die Taktik verändert haben. Bovino war eine Persönlichkeit, der mit seinem dummen Haarschnitt, seinem Nazi-Look, den Tränengasgranaten, die er auf die Menschen schießen ließ, die Fernsehkameras anzog. Und er hat die US-Regierung in ein schlechtes Licht gerückt. Sein Ersatz, Tom Homan, ist erfahrener und sucht vor allem nicht die Aufmerksamkeit der Medien. Er wird seinen Leuten sagen, dass sie schneller sein sollen, die Razzien in sieben bis acht Minuten beenden sollen, professionell und schmerzlos, aber er wird dennoch weitermachen. Auf der anderen Seite gibt es Anzeichen, dass Beamte versuchen zu infiltrieren, sie stellen sich mit umgehängten Trillerpfeifen auf die Straße und machen nachrichtendienstliche Tätigkeit, sammeln Informationen. Deswegen ist es von grundlegender Bedeutung, weiterhin Druck zu machen. Derzeit sind die Gemeinschaften verletzbarer, weil die Aufmerksamkeit gesunken ist und du alleine bist, wie ich gesagt habe, das Risiko, festgenommen zu werden, steigt. Denn wir kennen Trump. Er kann ICE zurückziehen und in der nächsten Minute sagen: „Hey, ich habe dir weitere 3.000 Beamte geschickt“.
Allgemeiner gesprochen, wie siehst du die Zukunft?
R.: Es gibt andere Städte, in denen das Vorgehen von ICE bedeutsame Auswirkungen hat und haben wird. Im Übrigen hat das Problem nicht mit Trump angefangen. Der Präsident, der mehr als alle anderen Migranten ausgewiesen hat, war Obama, aber damals haben die Medien der Angelegenheit nicht so viel Gewicht beigemessen. Heute rührt die Aufmerksamkeit der Medien vor allem daher, dass es eine nie zuvor dagewesene Krise der nationalen Politik gibt. Wenn in der Vergangenheit Schwarze von der Polizei getötet wurden, gab es nicht dieselbe Aufmerksamkeit. Noch zwei Sachen bevor wir zum Ende kommen: die Razzien von ICE haben überhaupt nichts mit der Immigration zu tun. Was hier auf dem Spiel steht, ist die Ausübung von Macht in einer Gesellschaft, die die Interessen der Unternehmen aber nicht der gemeinen Leute vertritt. Deswegen werden wir weiterkämpfen, um nicht nur ICE rauszuschmeißen, aber es ist klar, dass, wenn sie hier gehen, um dieselben Sachen in anderen Städten zu machen, das Problem nicht gelöst ist, das heißt, das Problem wird als nationales Problem angegangen. Zweitens: wir werden vorangehen ohne in die Falle der Regierung zu gehen. Trump hätte es gerne, dass hier das geschieht, was 2020 passiert ist, also dass wir die Bundesgebäude in Brand setzen. Wir bleiben auf der Ebene des friedlichen Protests, weil wir uns nicht auf diese Ebene ziehen lassen wollen.
J.: Ich will noch etwas Letztes anfügen. Du hast gefragt, ob wir irgendwelche Lehren aus dem gezogen haben, was geschehen ist. Meiner Ansicht nach ist die wichtigste Lehre, dass die Linke eine Einheitsfront herstellen muss, um den Faschismus zu bekämpfen. Wir haben dies hier gemacht und denken, dass es ein Vorbild für andere sein kann, auch wenn ich fürchte, dass andere Städte nicht in demselben Maß organisiert sind, weil wir in einem Land leben, in dem man sehr individualistisch und isoliert ist. In einer Einheitsfront können verschiedene Taktiken angewandt werden, die nicht von allen geteilt werden, die aber dennoch gemeinsam respektiert werden. Die wichtigste Sache ist jedoch, anzufangen, sich um unsere Nachbarn und Arbeitskollegen zu kümmern. Wir arbeiten hier mit einfachen Müttern zusammen, viele von ihnen sehr liberal, ohne irgendeine Erfahrung im Aktivismus. Aber dies hilft, den Faschismus zu bekämpfen: eine Massenbewegung erschaffen. Und sich realistische Ziele zu geben. Sonst besteht dasselbe Risiko wie bei Black Lives Matter, die forderte, die Polizei abzuschaffen, sie ist gescheitert und jetzt haben wir eine noch in größerem Maße militarisierte Gesellschaft als zuvor. Ich bin Sozialistin. Ich denke, dass man gegen ICE kämpfen muss, die Waffe des Generalstreiks einsetzen muss, aber ich denke auch, dass wir die Veröffentlichung der Epstein-Akten fordern müssen, nicht um Trump zu schlagen, sondern um zu zeigen, wie der Kapitalismus funktioniert. Ich will nicht zur „Normalität zurückkehren“, ich will eine neue Gesellschaft.