Virus trifft auf globale Klassengesellschaft: Online-Veranstaltung mit Karl Heinz Roth am 24.01.2022

Karl Heinz Roth hat unter dem Titel „Blinde Passagiere. Die Corona-Krise und ihre Folgen“ im Kunstmann-Verlag eine Analyse der aktuellen Pandemiepolitik veröffentlicht. In dem Buch stellt er das Pandemiegeschehen aus einer globalen Perspektive dar, berichtet über die Vorgeschichte, die bis in die 2000er Jahre zurückreicht, analysiert die Ausbreitung und die Dynamik von Covid-19 und erörtert die Eigenschaften und Auswirkungen der Pandemie auf den Menschen. Er thematisiert die Gegenmaßnahmen, die dabei zutage getretenen Versäumnisse und die mentalen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Lockdowns. Anne Seeck, Peter Nowak und Gerhard Hanloser werden Karl Heinz Roth zu seinem Buch und seinen Erkenntnissen über Pandemie und globale Politik befragen:

24. Januar 2022, 19 Uhr
Online in einem Zoom-Meeting
https://us02web.zoom.us/j/85621150548?pwd=TzAwZVZJYWZCT2dtUXJSQVJMdWM2UT09
Meeting-ID: 856 2115 0548
Kenncode: 882564

Karl Heinz Roth war 1968 ein Protagonist der antiautoritären Revolte, veröffentlichte wichtige Schriften für eine Debatte um globale wie regionale Klassenverhältnisse und ist über Jahrzehnte eine gefragte Stimme in der linken Debatte. Er promovierte in Medizin und Geschichtswissenschaft und war bis 1997 in einer hausärztlichen Gemeinschaftspraxis tätig. 1987 gründete er mit anderen die Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts, gab die Zeitschrift „1999“ heraus, die sozialhistorischen Fragen des 20. und 21. Jahrhunderts nachging. Die Zeitschrift „Sozial.Geschichte online“ ist ein aktuelles Nachfolgeprojekt von „1999“.